Augenmigräne und visuelle Aura: Symptome, Ursachen, Warnzeichen
Flimmernde Zickzacklinien vor den Augen sind meist eine harmlose Migräne-Aura. Erfahren Sie, wie Sie sie erkennen, was sie auslöst und wann ein Notfall dahinterstecken kann.
Plötzlich erscheint ein kleiner flimmernder Fleck im Gesichtsfeld. Er wird größer, bekommt einen gezackten, glitzernden Rand und wandert langsam zur Seite, während sich in seiner Mitte eine Zone bildet, in der man nichts mehr scharf sieht. Nach 20 bis 30 Minuten ist der Spuk vorbei – manchmal folgen Kopfschmerzen, manchmal nicht. Viele Menschen, die dies zum ersten Mal erleben, sind zutiefst erschrocken und fürchten einen Schlaganfall oder eine Netzhautablösung. In den allermeisten Fällen handelt es sich um eine visuelle Migräne-Aura.
Umgangssprachlich wird dafür oft der Begriff „Augenmigräne“ verwendet. Er ist allerdings missverständlich, denn er wird für zwei ganz unterschiedliche Phänomene benutzt: die häufige Migräne-Aura, die im Gehirn entsteht und meist beide Augen betrifft, und die sehr seltene retinale Migräne, bei der nur ein Auge betroffen ist. Dieser Ratgeber erklärt die Unterschiede, beschreibt typische Symptome und Auslöser und zeigt vor allem, woran Sie erkennen, wann Sehstörungen ein Warnzeichen für eine Durchblutungsstörung oder einen Schlaganfall sein können.
Das Wichtigste in Kürze
- Die visuelle Migräne-Aura entsteht in der Sehrinde des Gehirns und betrifft meist das Gesichtsfeld beider Augen.
- Typisch sind flimmernde Zickzacklinien und blinde Flecken, die sich über 5 bis 60 Minuten langsam ausbreiten und vollständig zurückbilden.
- Die retinale Migräne betrifft nur ein Auge und ist sehr selten; sie muss gründlich abgeklärt werden.
- Plötzlicher Sehverlust ohne Flimmern, Sehstörungen mit Lähmungen oder Sprachstörungen und eine erste Aura nach dem 50. Lebensjahr sind Warnzeichen für TIA oder Schlaganfall.
- Ein Kopfschmerztagebuch hilft, persönliche Auslöser zu finden und die Behandlung zu planen.
Was ist eine Migräne-Aura?
Migräne ist eine häufige neurologische Erkrankung. Etwa ein Drittel der Menschen mit Migräne erlebt zumindest gelegentlich eine Aura – vorübergehende neurologische Symptome, die meist vor, manchmal auch während oder ganz ohne Kopfschmerzen auftreten. Die visuelle Aura ist mit Abstand die häufigste Form. Daneben können Kribbeln oder Taubheit in Hand, Arm oder Gesicht sowie Sprachstörungen auftreten, meist nacheinander.
Nach heutigem Verständnis entsteht die Aura durch eine Welle veränderter Nervenzellaktivität, die sich langsam – mit etwa 2 bis 5 Millimetern pro Minute – über die Hirnrinde ausbreitet (Cortical Spreading Depression). Beginnt sie in der Sehrinde im Hinterkopf, entstehen Sehstörungen. Weil die Sehrinde Informationen aus beiden Augen verarbeitet, betrifft die Störung die gleiche Gesichtsfeldhälfte beider Augen. Wie das Gehirn Bilder verarbeitet, erklärt unser Ratgeber So funktioniert das Sehen.
Typische Symptome der visuellen Aura
- Flimmerskotom: ein flackernder, glitzernder Fleck, der sich zu einem bogen- oder hufeisenförmigen Zickzackmuster ausweitet, oft mit bunten oder silbrigen Rändern (Fortifikationsspektrum)
- Blinder Fleck (Skotom): eine Zone, in der Gegenstände fehlen oder verschwimmen, häufig innerhalb des Zickzackbogens
- Langsame Ausbreitung: Die Störung beginnt meist klein in der Nähe des Fixierpunkts und wandert über Minuten zum Rand des Gesichtsfelds
- Weitere Phänomene: Lichtblitze, Hitzeflimmern wie über heißem Asphalt, Tunnelblick, verzerrte Größen oder Formen
- Vollständige Rückbildung: Nach in der Regel 5 bis 60 Minuten ist das Sehen wieder normal
Einfacher Test: Halten Sie während der Sehstörung abwechselnd ein Auge zu. Sehen Sie das Flimmern mit jedem Auge einzeln in derselben Gesichtsfeldhälfte, liegt die Ursache im Gehirn – typisch für eine Migräne-Aura. Ist die Störung nur mit einem Auge zu sehen, liegt die Ursache eher im Auge selbst oder in seiner Durchblutung und sollte rasch abgeklärt werden. Viele Menschen glauben irrtümlich, nur ein Auge sei betroffen, weil die Störung auf einer Seite liegt.
Aura ohne Kopfschmerz
Nicht jede Aura wird von Kopfschmerzen gefolgt. Besonders mit zunehmendem Alter erleben manche Menschen nur noch die Sehstörung allein. Fachleute sprechen dann von einer Aura ohne Kopfschmerz, früher auch „Migraine sans migraine“ oder azephalgische Migräne genannt. Gerade wenn eine solche Aura erstmals im höheren Lebensalter auftritt, muss sie sorgfältig von einer Durchblutungsstörung abgegrenzt werden.
Retinale Migräne: die seltene Form
Bei der retinalen Migräne treten wiederholt vorübergehende Sehstörungen auf, die nur ein Auge betreffen: Flimmern, Lichtblitze, ein Schatten oder eine vorübergehende Erblindung des Auges, meist für weniger als eine Stunde, gefolgt oder begleitet von Kopfschmerzen. Als Ursache wird ein vorübergehendes Zusammenziehen von Blutgefäßen der Netzhaut oder des Sehnervs vermutet.
Die retinale Migräne ist sehr selten und eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet: Bevor sie angenommen werden kann, müssen andere Ursachen für einen einseitigen vorübergehenden Sehverlust ausgeschlossen werden, insbesondere Durchblutungsstörungen durch verengte Halsschlagadern, Blutgerinnsel aus dem Herzen, Entzündungen der Blutgefäße oder Erkrankungen des Auges.
| Merkmal | Visuelle Migräne-Aura | Retinale Migräne | TIA / Amaurosis fugax |
|---|---|---|---|
| Betroffen | Gleiche Gesichtsfeldhälfte beider Augen | Nur ein Auge | Meist ein Auge (Amaurosis fugax) oder eine Gesichtsfeldhälfte |
| Beginn | Allmählich, über Minuten ausbreitend | Allmählich oder rasch | Plötzlich, schlagartig |
| Art der Störung | Positive Symptome: Flimmern, Zickzack, danach Skotom | Flimmern oder Verdunkelung | Meist negative Symptome: Schwärze, Vorhang, Ausfall |
| Dauer | 5 bis 60 Minuten | Meist unter 60 Minuten | Oft nur wenige Minuten |
| Begleitzeichen | Oft Kopfschmerz danach, evtl. Kribbeln | Kopfschmerz | Evtl. Lähmungen, Sprachstörungen, Schwindel; Kopfschmerz untypisch |
| Typisches Alter | Beginn meist in Jugend oder jungem Erwachsenenalter | Jüngere Erwachsene | Häufiger ab 50, bei Gefäßrisikofaktoren |
Wann es keine Migräne ist: TIA und Schlaganfall
Eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns (transitorische ischämische Attacke, TIA) oder des Auges kann Sehstörungen verursachen, die einer Aura ähneln. Sie ist ein ernstes Warnsignal: Nach einer TIA ist das Risiko für einen Schlaganfall in den folgenden Tagen deutlich erhöht. Ein plötzlicher, schmerzloser Sehverlust auf einem Auge, der sich nach Minuten zurückbildet (Amaurosis fugax), ist oft durch kleine Gerinnsel aus einer verengten Halsschlagader bedingt und gilt als „Schlaganfall des Auges“ im Vorstadium.
Warnzeichen, die gegen eine harmlose Aura sprechen
- Die Sehstörung beginnt schlagartig und breitet sich nicht langsam aus
- Es tritt ein schwarzer Ausfall oder Vorhang auf statt Flimmern
- Nur ein Auge ist betroffen (mit dem Abdecktest überprüft)
- Gleichzeitig bestehen Lähmungen, Taubheit, hängender Mundwinkel, Sprach- oder Verständnisstörungen, Doppelbilder, Schwindel oder Gangunsicherheit
- Die Aura dauert länger als eine Stunde oder bildet sich nicht vollständig zurück
- Die erste Aura tritt nach dem 50. Lebensjahr auf
- Die Aura ist anders als sonst oder deutlich häufiger geworden
- Es bestehen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Vorhofflimmern oder bekannte Gefäßerkrankungen
Notruf 112: Wenn Sie plötzlich auf einem Auge oder in einer Gesichtsfeldhälfte nichts mehr sehen – auch wenn es nur wenige Minuten anhält –, oder wenn Sehstörungen mit Lähmungen, Sprachstörungen, hängendem Mundwinkel oder starkem Schwindel einhergehen, rufen Sie sofort den Rettungsdienst. Warten Sie nicht ab, ob es vorübergeht. Eine Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) kann nur in den ersten Stunden die wirksamsten Behandlungen einsetzen. Weitere Informationen zu Bluthochdruck als Risikofaktor finden Sie im Beitrag Bluthochdruck und Augen.
Abgrenzung zu Augenerkrankungen
Auch einige Augenerkrankungen verursachen Lichterscheinungen. Kurze, blitzartige Lichtblitze am Rand des Gesichtsfelds, die nur Sekundenbruchteile dauern und bei Augenbewegungen auftreten, sprechen eher für einen Zug des Glaskörpers an der Netzhaut. Kommen plötzlich viele neue schwarze Punkte oder ein Schatten hinzu, muss eine Netzhautablösung ausgeschlossen werden. Mehr dazu in den Ratgebern Mouches volantes und Lichtblitze und Netzhautablösung. Ein akuter Glaukomanfall kann mit Kopfschmerzen, farbigen Ringen um Lichter, einem roten Auge und Übelkeit einhergehen und ist ebenfalls ein Notfall.
Auslöser (Trigger)
Migräneattacken mit und ohne Aura werden häufig durch bestimmte Faktoren begünstigt. Diese Auslöser sind individuell sehr verschieden, und oft wirken mehrere zusammen. Häufig genannt werden:
- Stress – aber auch die Entspannung danach, etwa am Wochenende oder zu Urlaubsbeginn
- Unregelmäßiger Schlaf, zu wenig oder zu viel Schlaf
- Ausgelassene Mahlzeiten und zu wenig Flüssigkeit
- Hormonelle Schwankungen, etwa rund um die Menstruation
- Alkohol, besonders Rotwein, und Veränderungen der gewohnten Koffeinmenge
- Grelles oder flackerndes Licht, starke Kontraste, lange Bildschirmarbeit ohne Pausen
- Starke Gerüche, Wetterwechsel, Lärm
Ein Kopfschmerztagebuch über einige Wochen hilft, persönliche Muster zu erkennen. Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Art der Aura, Dauer, Kopfschmerzen, Schlaf, Mahlzeiten, Zyklus und besondere Belastungen. Hinweise zum Zusammenhang zwischen Bildschirmarbeit, Augenbelastung und Kopfschmerzen gibt der Beitrag Augenbelastung und Kopfschmerzen. Wie Stress das Sehen beeinflusst, beschreibt der Ratgeber Stress und Augen.
Was tun während einer Aura?
- Unterbrechen Sie gefährliche Tätigkeiten sofort. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, bis die Sehstörung vollständig abgeklungen ist.
- Machen Sie den Abdecktest, um zu prüfen, ob ein oder beide Augen betroffen sind.
- Schauen Sie auf die Uhr und notieren Sie Beginn und Ende.
- Ziehen Sie sich, wenn möglich, in einen ruhigen, abgedunkelten Raum zurück.
- Nehmen Sie gegebenenfalls Ihre ärztlich empfohlene Akutmedikation nach Plan ein.
Behandlung und Vorbeugung
Die Diagnose einer Migräne mit Aura stellt in der Regel eine Hausärztin, ein Hausarzt oder eine Neurologin anhand der typischen Beschreibung. Bei der ersten Aura, untypischen Symptomen oder Risikofaktoren werden weitere Untersuchungen veranlasst, zum Beispiel eine augenärztliche Untersuchung mit Gesichtsfeld und Augenhintergrund, eine Bildgebung des Gehirns, eine Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße und eine Herzuntersuchung.
Akutbehandlung
Zur Behandlung der Kopfschmerzphase stehen frei verkäufliche Schmerzmittel und verschreibungspflichtige Migränemittel (zum Beispiel aus der Gruppe der Triptane) zur Verfügung. Welche Mittel geeignet sind und wann sie eingenommen werden sollen, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest – manche Medikamente sind bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht geeignet. Schmerzmittel sollten nicht an mehr als etwa zehn Tagen im Monat eingenommen werden, da sonst ein Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch entstehen kann.
Vorbeugung
- Lebensstil: regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus, regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend trinken, Ausdauersport und Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung
- Bildschirmarbeit: regelmäßige Pausen, blendfreie Beleuchtung und eine passende Brille; die 20-20-20-Regel kann helfen, die Augen zu entlasten
- Medikamentöse Prophylaxe: Bei häufigen oder sehr belastenden Attacken kann eine vorbeugende Behandlung mit verschiedenen Wirkstoffgruppen sinnvoll sein, über die Neurologinnen und Neurologen beraten
Wichtig für Frauen: Bei Migräne mit Aura ist das Schlaganfallrisiko leicht erhöht, besonders in Kombination mit Rauchen und östrogenhaltigen Verhütungsmitteln. Informieren Sie Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt deshalb unbedingt über eine Migräne mit Aura. Der Verzicht auf das Rauchen ist besonders wichtig.
Wann zum Arzt? Dringende Warnzeichen
Lassen Sie eine erste visuelle Aura immer ärztlich abklären, auch wenn sie vollständig verschwunden ist. Vereinbaren Sie außerdem einen Termin, wenn sich Ihre gewohnte Aura verändert, häufiger wird oder Sie mehr als an einigen Tagen im Monat Kopfschmerzmittel benötigen.
Sofort den Notruf 112 wählen sollten Sie bei:
- plötzlichem Sehverlust auf einem Auge oder in einer Gesichtsfeldhälfte, auch wenn er nur kurz anhält,
- Sehstörungen zusammen mit Lähmungen, Taubheit, hängendem Mundwinkel, Sprachstörungen oder Verwirrtheit,
- einer Aura, die länger als eine Stunde dauert oder sich nicht vollständig zurückbildet,
- plötzlichen, stärksten Kopfschmerzen („Vernichtungskopfschmerz“),
- Kopfschmerzen mit Fieber, Nackensteifigkeit oder nach einer Kopfverletzung,
- einem roten, schmerzhaften Auge mit Sehverschlechterung, Halos und Übelkeit.
Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber Augennotfälle und Erste Hilfe.
Häufig gestellte Fragen
Ist eine Augenmigräne gefährlich?
Eine typische visuelle Migräne-Aura ist in der Regel harmlos und bildet sich vollständig zurück. Allerdings können TIA, Schlaganfall oder Augenerkrankungen ähnliche Symptome verursachen. Deshalb sollte die erste Aura und jede untypische Sehstörung ärztlich abgeklärt werden.
Wie lange dauert eine visuelle Aura?
Typischerweise 5 bis 60 Minuten, meist etwa 20 bis 30 Minuten. Danach normalisiert sich das Sehen vollständig. Hält eine Aura länger als eine Stunde an oder bildet sie sich nicht vollständig zurück, sollten Sie sofort ärztliche Hilfe suchen.
Kann man eine Aura ohne Kopfschmerzen haben?
Ja, das ist recht häufig, besonders im höheren Lebensalter. Man spricht von einer Aura ohne Kopfschmerz. Tritt sie erstmals nach dem 50. Lebensjahr auf, sollte eine Durchblutungsstörung sorgfältig ausgeschlossen werden.
Woran erkenne ich, ob ein Auge oder das Gehirn betroffen ist?
Decken Sie während der Sehstörung abwechselnd ein Auge ab. Ist das Flimmern mit jedem Auge in derselben Gesichtsfeldhälfte zu sehen, liegt die Ursache im Gehirn. Ist nur ein Auge betroffen, sollte rasch eine augenärztliche oder ärztliche Untersuchung erfolgen.
Darf ich während einer Aura Auto fahren?
Nein. Während einer Aura ist das Gesichtsfeld eingeschränkt, und Gefahren werden übersehen. Halten Sie an einer sicheren Stelle an und fahren Sie erst weiter, wenn die Sehstörung vollständig verschwunden ist und Sie sich wieder fit fühlen.
Kann Bildschirmarbeit eine Migräne-Aura auslösen?
Bei manchen Menschen können lange Bildschirmarbeit ohne Pausen, grelles oder flackerndes Licht und Schlafmangel Migräneattacken begünstigen. Regelmäßige Pausen, gute Beleuchtung und eine passende Brille können helfen, das Risiko zu verringern.
Erhöht Migräne mit Aura das Schlaganfallrisiko?
Studien zeigen ein leicht erhöhtes Risiko, besonders bei jüngeren Frauen, die rauchen und östrogenhaltige Verhütungsmittel nehmen. Das absolute Risiko bleibt gering. Verzicht auf das Rauchen und eine Beratung zur Verhütung sind wichtig.
Was ist der Unterschied zwischen Augenmigräne und retinaler Migräne?
Mit Augenmigräne ist meist die häufige visuelle Aura gemeint, die im Gehirn entsteht und beide Augen betrifft. Die retinale Migräne ist sehr selten und betrifft nur ein Auge. Sie darf erst angenommen werden, wenn gefährliche Ursachen ausgeschlossen sind.
Quellen
- International Headache Society – International Classification of Headache Disorders, 3rd edition (ICHD-3): Migraine with aura, Retinal migraine
- American Academy of Ophthalmology – What Is an Ocular Migraine? (patient information)
- NHS – Migraine; Transient ischaemic attack (TIA)
- National Institute of Neurological Disorders and Stroke (NINDS) – Migraine
- Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) – Leitlinie Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne
- American Heart Association / American Stroke Association – Stroke warning signs
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