Augengymnastik

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Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): trocken und feucht

Die AMD bedroht das zentrale Sehen im Alter. Lesen Sie, wie sich trockene und feuchte Form unterscheiden, was Injektionen leisten und wie Sie Ihr Sehen selbst überwachen.

Aktualisiert: 10. Oktober 2026 8 Min. Lesezeit Redaktion

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Netzhautmitte, der Makula. Diese nur wenige Millimeter große Stelle ist für das scharfe, zentrale Sehen verantwortlich – für das Lesen, das Erkennen von Gesichtern, das Autofahren und das Sehen feiner Details. Bei der AMD gehen dort nach und nach Sinneszellen und das darunterliegende Stützgewebe zugrunde. In Deutschland und anderen Industrieländern ist die AMD die häufigste Ursache für schwere Sehbehinderung bei Menschen über 50 Jahren.

Wichtig zu wissen: Die AMD führt nicht zu völliger Dunkelheit. Das äußere Gesichtsfeld bleibt erhalten, sodass Betroffene sich in der Regel weiterhin im Raum orientieren können. Doch der Verlust des zentralen Sehens kann den Alltag stark einschränken. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Behandlung der feuchten Form durch Injektionen ins Auge grundlegend verbessert. Dieser Ratgeber erklärt die beiden Hauptformen, ihre Warnzeichen, die modernen Therapien, die Rolle von Nahrungsergänzungsmitteln nach der AREDS2-Studie und die Selbstkontrolle mit dem Amsler-Gitter.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die AMD schädigt die Makula und damit das scharfe zentrale Sehen; das Randsehen bleibt erhalten.
  • Es gibt eine trockene Form (häufiger, langsam) und eine feuchte Form (seltener, schneller, aber behandelbar).
  • Die feuchte AMD wird mit Injektionen von VEGF-Hemmern ins Auge behandelt – je früher, desto besser.
  • Bei mittelschwerer AMD kann eine Nährstoffkombination nach der AREDS2-Studie das Fortschreitensrisiko senken.
  • Verzerrt gesehene gerade Linien sind ein Warnzeichen und erfordern eine zeitnahe augenärztliche Untersuchung.

Was passiert bei einer Makuladegeneration?

Unter den Sinneszellen der Netzhaut liegt eine Zellschicht, das retinale Pigmentepithel. Es versorgt die Sinneszellen und entsorgt deren Stoffwechselprodukte. Mit zunehmendem Alter arbeitet dieses System weniger effizient. Stoffwechselreste lagern sich als gelbliche Ablagerungen ab, die sogenannten Drusen. Entzündungsprozesse und Veränderungen der Durchblutung kommen hinzu. Im weiteren Verlauf können Zellen absterben oder krankhafte neue Blutgefäße einwachsen. Wie Netzhaut und Makula aufgebaut sind, lesen Sie in unserem Beitrag Anatomie des Auges.

Stadien und Formen der AMD

Frühe und mittlere AMD: Drusen

Im Frühstadium finden sich bei der Untersuchung kleine bis mittelgroße Drusen und leichte Pigmentveränderungen. Die meisten Menschen bemerken in diesem Stadium nichts. Bei der intermediären (mittleren) AMD sind die Drusen größer oder zahlreicher. Manche Betroffene brauchen mehr Licht beim Lesen oder haben Schwierigkeiten bei der Anpassung von hell zu dunkel. Das Risiko, in eine Spätform überzugehen, steigt mit Größe und Anzahl der Drusen.

Späte trockene AMD: geografische Atrophie

Bei der späten trockenen Form gehen Pigmentepithel und Sinneszellen flächig zugrunde. Die abgestorbenen Bereiche sehen bei der Untersuchung wie scharf begrenzte Landkarteninseln aus, daher der Name geografische Atrophie. Die Erkrankung schreitet meist über Jahre fort. Zunächst entstehen Ausfälle neben dem Zentrum, sodass Buchstaben beim Lesen fehlen; später kann auch die Mitte betroffen sein.

Feuchte (neovaskuläre) AMD

Bei der feuchten Form wachsen unter der Netzhaut krankhafte, undichte Blutgefäße ein (choroidale Neovaskularisation). Treibende Kraft ist vor allem ein Botenstoff namens VEGF (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor). Aus den Gefäßen tritt Flüssigkeit oder Blut aus, die Netzhautmitte schwillt an. Die feuchte AMD macht nur einen kleineren Teil aller Fälle aus, ist aber für einen großen Teil schwerer Sehverluste verantwortlich, weil sie sich innerhalb von Wochen bis Monaten verschlechtern kann. Sie kann sich auch aus einer trockenen AMD entwickeln.

MerkmalTrockene AMDFeuchte AMD
HäufigkeitDie meisten FälleKleinerer Anteil
VerlaufLangsam, über JahreOft rasch, über Wochen bis Monate
Typische VeränderungenDrusen, Pigmentverschiebungen, geografische AtrophieUndichte Gefäße, Flüssigkeit, Blutungen, Narbe
BeschwerdenLangsam zunehmendes Verschwommensehen, Lesen wird mühsamerPlötzliche Verzerrungen, dunkler Fleck in der Mitte
BehandlungNährstoffe nach AREDS2 bei mittlerer AMD, Lebensstil, SehhilfenInjektionen mit VEGF-Hemmern

Symptome: Woran Sie eine AMD erkennen

  • Verzerrtes Sehen (Metamorphopsie): Gerade Linien wie Türrahmen, Fliesenfugen oder Zeilen erscheinen wellig oder geknickt – ein typisches Zeichen der feuchten AMD.
  • Verschwommener oder grauer Fleck in der Mitte des Gesichtsfelds.
  • Lesen wird schwieriger, Buchstaben fehlen oder verschwimmen, mehr Licht wird benötigt.
  • Gesichter sind schwer zu erkennen, obwohl man die Person aus dem Augenwinkel wahrnimmt.
  • Farben wirken blasser, Kontraste schwächer.
  • Gegenstände erscheinen manchmal kleiner oder größer als mit dem anderen Auge.

Oft ist zunächst nur ein Auge betroffen. Das gesunde Auge gleicht den Ausfall so gut aus, dass Veränderungen unbemerkt bleiben, bis man zufällig das gute Auge zuhält. Daher ist die regelmäßige Einzelprüfung jedes Auges so wertvoll.

Risikofaktoren

  • Alter: Der wichtigste Faktor; das Risiko steigt ab 50 und besonders ab 75 Jahren stark an.
  • Rauchen: Der bedeutendste beeinflussbare Faktor. Raucher erkranken deutlich häufiger und früher. Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter – mehr dazu im Artikel Rauchen und Augenerkrankungen.
  • Genetik und Familiengeschichte: Bestimmte Genvarianten erhöhen das Risiko erheblich.
  • Helle Haut und Augenfarbe sowie europäische Herkunft gehen mit einem höheren Risiko einher.
  • Herz-Kreislauf-Faktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht und ungünstige Blutfette werden mit der AMD in Verbindung gebracht.
  • Ernährung arm an grünem Blattgemüse und Fisch.

Diagnose beim Augenarzt

  1. Sehschärfe und Lesefähigkeit werden geprüft.
  2. Untersuchung der Netzhaut bei erweiterter Pupille; dabei werden Drusen, Pigmentveränderungen, Blutungen oder Atrophien sichtbar.
  3. Optische Kohärenztomografie (OCT): Dieses berührungsfreie Schnittbildverfahren zeigt die Schichten der Netzhaut sehr genau und macht Flüssigkeit unter oder in der Netzhaut sichtbar. Es ist heute zentral für die Diagnose und die Steuerung der Therapie.
  4. Fluoreszenzangiografie oder OCT-Angiografie: Mit oder ohne Farbstoff werden die Gefäße dargestellt, um eine feuchte AMD zu bestätigen.
  5. Fundusautofluoreszenz: Sie zeigt das Ausmaß einer geografischen Atrophie.

Was bei einer Augenuntersuchung im Einzelnen geschieht, beschreibt unser Ratgeber Augenuntersuchungen erklärt. Bei Verdacht auf eine feuchte AMD gilt: Die Diagnostik und der Therapiebeginn sollten innerhalb weniger Tage erfolgen.

Behandlung der feuchten AMD: Anti-VEGF-Injektionen

Die Einführung der VEGF-Hemmer war ein Meilenstein. Diese Medikamente blockieren den Wachstumsfaktor, der die krankhaften Gefäße antreibt. Dadurch trocknet die Netzhaut ab, Blutungen und Flüssigkeit gehen zurück. In großen Studien konnten viele Patienten ihr Sehvermögen stabilisieren, ein Teil gewann sogar Sehschärfe zurück. Ohne Behandlung führt die feuchte AMD dagegen häufig innerhalb kurzer Zeit zu schwerem zentralem Sehverlust.

Wie läuft die Injektion ab?

  • Die Spritze erfolgt unter sterilen Bedingungen, meist in einem speziellen Eingriffsraum.
  • Das Auge wird mit Tropfen betäubt und desinfiziert; ein Lidsperrer hält das Auge offen.
  • Mit einer sehr feinen Nadel wird das Medikament in den Glaskörper gegeben. Der Vorgang selbst dauert nur Sekunden und ist meist kaum schmerzhaft.
  • Danach kann das Auge einige Tage gerötet sein oder kratzen; kleine Blutergüsse auf dem Augenweiß sind harmlos.

Wie oft wird gespritzt?

Zu Beginn folgen in der Regel mehrere Injektionen in monatlichem Abstand. Danach wird das Intervall individuell angepasst, meist nach einem Schema, bei dem die Abstände verlängert werden, solange die Netzhaut trocken bleibt. Viele Patienten benötigen über Jahre Injektionen. Es stehen mehrere Wirkstoffe zur Verfügung, darunter auch neuere mit längerer Wirkdauer; welcher eingesetzt wird, entscheidet Ihr Augenarzt. Entscheidend für den Erfolg ist die Therapietreue: Wer Termine auslässt, riskiert, dass die Krankheit wieder aktiv wird.

Schwere Komplikationen wie eine Infektion im Augeninneren (Endophthalmitis) sind selten, müssen aber sofort behandelt werden. Bei zunehmenden Schmerzen, starker Rötung oder Sehverschlechterung in den Tagen nach einer Injektion wenden Sie sich umgehend an Ihre Augenklinik.

Trockene AMD: Was kann man tun?

Für die frühe und mittlere trockene AMD gibt es bislang keine Behandlung, die die Veränderungen rückgängig macht. In den USA wurden in den letzten Jahren erste Medikamente zur Injektion bei geografischer Atrophie zugelassen, die das Wachstum der Atrophieflächen verlangsamen können; in Europa wurde ihre Zulassung zurückhaltend bewertet, und ein spürbarer Nutzen für das Sehen ist bisher nicht eindeutig belegt. Fragen Sie Ihre Augenärztin nach dem aktuellen Stand. Im Vordergrund stehen derzeit:

  • regelmäßige Kontrollen, um einen Übergang in die feuchte Form früh zu erkennen
  • tägliche Selbstkontrolle mit dem Amsler-Gitter
  • Rauchstopp, Blutdruck- und Gewichtskontrolle, Bewegung
  • Nährstoffpräparate nach AREDS2 bei mittlerer AMD oder Spätform an einem Auge
  • vergrößernde Sehhilfen und gute Beleuchtung bei fortgeschrittener Erkrankung

AREDS2: Wer profitiert von Nahrungsergänzung?

Die AREDS- und AREDS2-Studien des US-amerikanischen National Eye Institute untersuchten, ob hochdosierte Nährstoffe das Fortschreiten der AMD bremsen. Ergebnis: Bei Menschen mit mittlerer AMD oder einer Spätform an einem Auge senkte eine Kombination aus Vitamin C, Vitamin E, Zink, Kupfer sowie Lutein und Zeaxanthin das Risiko für eine fortgeschrittene AMD um etwa ein Viertel über fünf Jahre. In AREDS2 ersetzten Lutein und Zeaxanthin das ursprünglich enthaltene Beta-Carotin, das bei Rauchern und ehemaligen Rauchern mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko verbunden war.

Wichtig: Bei Menschen ohne AMD oder mit nur früher AMD zeigte die Kombination keinen nachgewiesenen Nutzen. Sie verhindert auch nicht die Entstehung der Erkrankung. Besprechen Sie die Einnahme mit Ihrem Augenarzt, vor allem bei weiteren Erkrankungen oder Medikamenten. Ausführlich behandelt das unser Artikel AREDS-Präparate: Wer profitiert wirklich?.

Unabhängig von Präparaten empfiehlt sich eine Ernährung mit viel grünem Blattgemüse wie Grünkohl und Spinat, buntem Gemüse, Obst, Nüssen und ein- bis zweimal pro Woche fettem Seefisch. Hintergründe dazu bietet unser Ratgeber Ernährung für gesunde Augen.

Selbstkontrolle mit dem Amsler-Gitter

Das Amsler-Gitter ist ein einfaches Raster aus Linien mit einem Punkt in der Mitte. Es hilft, Verzerrungen oder Ausfälle im zentralen Sehen früh zu bemerken. Besonders Menschen mit diagnostizierter AMD sollten es regelmäßig, idealerweise täglich, nutzen. Sie können dazu unseren Amsler-Gitter-Test verwenden.

  1. Halten Sie das Gitter oder den Bildschirm in normaler Leseentfernung, etwa 30 bis 40 Zentimeter, bei guter Beleuchtung.
  2. Tragen Sie Ihre Lesebrille, falls Sie eine benötigen.
  3. Decken Sie ein Auge ab und fixieren Sie mit dem anderen den Mittelpunkt.
  4. Achten Sie darauf, ob alle Linien gerade und alle Kästchen gleich groß erscheinen und ob Bereiche fehlen oder verschwommen sind.
  5. Wiederholen Sie den Test mit dem anderen Auge.

Bemerken Sie neue Verzerrungen, wellige Linien oder einen dunklen Fleck, vereinbaren Sie innerhalb weniger Tage einen Termin, nicht erst bei der nächsten Routinekontrolle.

Leben mit AMD

Auch bei fortgeschrittener AMD lässt sich viel Lebensqualität erhalten. Vergrößernde Sehhilfen wie Lupen, Lupenbrillen und elektronische Bildschirmlesegeräte, eine helle und blendfreie Beleuchtung, kontrastreiche Markierungen in der Wohnung sowie Vorlesefunktionen auf Smartphone und Tablet erleichtern den Alltag. Ein Training des exzentrischen Sehens hilft, mit einem gesunden Netzhautbereich neben dem Zentrum zu lesen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag zu Sehbehinderung und Sehhilfen. Augenübungen können eine AMD weder heilen noch aufhalten.

Manche Menschen mit starkem Sehverlust erleben lebhafte optische Trugbilder, etwa Muster, Gesichter oder Landschaften (Charles-Bonnet-Syndrom). Diese Bilder sind keine psychische Erkrankung, sondern eine Reaktion des Gehirns auf fehlende Seheindrücke. Sprechen Sie offen darüber.

Wann zum Augenarzt?

  • Ab etwa 50 bis 60 Jahren regelmäßige augenärztliche Untersuchungen, bei familiärer Belastung oder als Raucher früher.
  • Bei bekannter früher oder mittlerer AMD: Kontrollen in den empfohlenen Abständen und tägliche Selbsttests.

Bitte zeitnah – innerhalb weniger Tage – augenärztlich untersuchen lassen, wenn plötzlich gerade Linien verzerrt erscheinen, ein dunkler oder verschwommener Fleck in der Mitte auftritt oder sich das Sehen auf einem Auge rasch verschlechtert. Bei einer feuchten AMD zählt jede Woche. Nach einer Injektion gilt: zunehmende Schmerzen, starke Rötung oder deutliche Sehverschlechterung sind ein Notfall.

Die AMD ist eine ernste, aber keine hoffnungslose Erkrankung. Frühe Erkennung, konsequente Therapie der feuchten Form und gezielte Hilfsmittel ermöglichen es vielen Betroffenen, lange selbstständig zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Kann man durch eine Makuladegeneration völlig erblinden?

In aller Regel nicht vollständig. Die AMD betrifft die Netzhautmitte, das äußere Gesichtsfeld bleibt erhalten. Betroffene können sich meist weiter orientieren, auch wenn Lesen und Gesichtererkennen schwierig werden.

Was ist der Unterschied zwischen trockener und feuchter AMD?

Bei der trockenen AMD gehen Netzhautzellen langsam zugrunde, oft über Jahre. Bei der feuchten AMD wachsen undichte Gefäße unter die Netzhaut, was zu raschem Sehverlust führen kann. Die feuchte Form ist mit Injektionen gut behandelbar, die trockene bisher nur begrenzt.

Sind die Injektionen ins Auge schmerzhaft?

Die meisten Patienten empfinden sie als wenig schmerzhaft, da das Auge vorher betäubt wird. Man spürt meist nur einen kurzen Druck. Danach kann das Auge für ein bis zwei Tage kratzen oder gerötet sein.

Wie lange muss ich Spritzen bekommen?

Das ist individuell. Viele Patienten benötigen über Jahre hinweg Injektionen, wobei die Abstände bei stabiler Netzhaut verlängert werden. Wird die Behandlung zu früh beendet, kann die Erkrankung wieder aktiv werden.

Soll ich vorbeugend AREDS2-Vitamine nehmen?

Ein Nutzen ist nur für Menschen mit mittlerer AMD oder einer Spätform an einem Auge belegt. Ohne AMD oder bei früher AMD zeigte sich kein Effekt. Klären Sie die Einnahme mit Ihrem Augenarzt ab.

Wie oft sollte ich das Amsler-Gitter benutzen?

Bei diagnostizierter AMD am besten täglich oder mindestens mehrmals pro Woche, jedes Auge einzeln. So fallen neue Verzerrungen früh auf. Bei Veränderungen sollten Sie innerhalb weniger Tage zum Augenarzt.

Ist die AMD erblich?

Genetische Faktoren spielen eine große Rolle, und Verwandte ersten Grades von Betroffenen haben ein erhöhtes Risiko. Sie sollten Rauchen unbedingt meiden und sich ab etwa 50 Jahren regelmäßig untersuchen lassen.

Hilft eine Sonnenbrille gegen AMD?

Ein eindeutiger Schutz vor AMD durch Sonnenbrillen ist nicht belegt. Eine gute Sonnenbrille mit UV-Schutz ist dennoch sinnvoll, weil sie Blendung reduziert und andere Augenschäden verringert. Den größten Einfluss hat der Verzicht aufs Rauchen.

Quellen
  • National Eye Institute – Age-Related Macular Degeneration; AREDS and AREDS2 study results
  • Age-Related Eye Disease Study 2 Research Group – Lutein + zeaxanthin and omega-3 fatty acids for AMD, JAMA 2013
  • American Academy of Ophthalmology – Age-Related Macular Degeneration Preferred Practice Pattern
  • NHS – Age-related macular degeneration (AMD)
  • Royal College of Ophthalmologists – Age-Related Macular Degeneration: Guidelines for Management
  • Cochrane Review – Anti-vascular endothelial growth factor for neovascular age-related macular degeneration
  • Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) – Stellungnahmen zur Therapie der AMD

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