Schulte-Tabelle
Tippen Sie die Zahlen 1 bis 25 der Reihe nach an – der Blick bleibt möglichst in der Mitte.
Die Schulte-Tabelle ist ein klassisches Aufmerksamkeitstraining. Sie sehen ein Raster aus 5 × 5 Feldern, in dem die Zahlen 1 bis 25 zufällig verteilt sind. Ihre Aufgabe: Klicken oder tippen Sie die Zahlen so schnell wie möglich in aufsteigender Reihenfolge an. Der Clou dabei ist, den Blick möglichst in der Mitte der Tabelle zu halten und die Zahlen mit dem Randblick zu finden. Ein Timer misst Ihre Zeit, und Ihre Bestzeit wird angezeigt.
Die Übung trainiert die visuelle Suche und die Aufmerksamkeit im peripheren Gesichtsfeld, also das, was wir „aus dem Augenwinkel“ wahrnehmen. Je öfter Sie üben, desto mehr Zahlen erfassen Sie, ohne den Blick weit wandern zu lassen. Viele nutzen die Schulte-Tabelle als Konzentrationsspiel in Pausen, zur Vorbereitung auf Lernphasen oder einfach aus Spaß an der Verbesserung der eigenen Zeit. Ergänzend eignet sich die Übung Randblick.
Schnellere Zeiten zeigen vor allem, dass Sie mit der Aufgabe vertrauter werden. Dass die Schulte-Tabelle das Lesetempo oder die allgemeine Intelligenz steigert, ist wissenschaftlich nicht belegt. Mit Fehlsichtigkeit hat sie nichts zu tun: Wer die Zahlen nicht scharf sieht, sollte die Sehschärfe testen und eine Augenarztpraxis aufsuchen.
So geht’s
- Setzen Sie sich in normalem Abstand vor den Bildschirm.
- Blicken Sie auf die Mitte der Tabelle, bevor Sie starten.
- Suchen Sie die 1 und tippen Sie sie an – möglichst ohne den Blick weit zu bewegen.
- Machen Sie mit 2, 3 und so weiter bis 25 weiter.
- Beachten Sie Ihre Zeit und versuchen Sie in der nächsten Runde, die Bestzeit zu verbessern.
- Machen Sie nach einigen Runden eine Pause und blinzeln Sie bewusst.
Wobei es hilft
- Trainiert die visuelle Suche und Aufmerksamkeit
- Schult die Wahrnehmung aus dem Augenwinkel
- Motivierend durch Timer und Bestzeit
- Kurzes Konzentrationsspiel für Pausen
Tipps
- Fixieren Sie die Mitte und lassen Sie die Zahlen auf sich zukommen.
- Drei bis fünf Runden pro Einheit genügen.
- Vergleichen Sie sich nur mit sich selbst – die Tagesform schwankt.
Achtung: Machen Sie Pausen, wenn die Augen brennen oder müde werden. Wenn Sie die Zahlen nur verschwommen sehen, lassen Sie Ihre Augen untersuchen – die Übung ersetzt keine Sehkorrektur.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine gute Zeit bei der Schulte-Tabelle?
Das ist sehr unterschiedlich und hängt von Übung, Gerät und Tagesform ab. Wichtig ist der Vergleich mit Ihren eigenen Zeiten.
Muss ich den Blick wirklich in der Mitte halten?
Das ist das Ziel, gelingt aber anfangs kaum. Versuchen Sie, den Blick möglichst wenig wandern zu lassen – das wird mit der Zeit leichter.
Steigert die Schulte-Tabelle die Lesegeschwindigkeit?
Dafür gibt es keine soliden Belege. Sie ist eine gute Konzentrationsübung, aber kein Schnelllese-Training.
Eignet sich die Übung für Kinder?
Ja, Schulkinder spielen sie oft gern. Jüngere Kinder brauchen anfangs mehr Zeit – loben Sie den Fortschritt statt die Geschwindigkeit.