Tiefentunnel
Ringe bewegen sich wie ein Tunnel auf Sie zu – lassen Sie den Blick in der Mitte ruhen.
Beim Tiefentunnel sehen Sie konzentrische Ringe, die aus der Bildschirmmitte hervorkommen und sich langsam nach außen auf Sie zubewegen. So entsteht der Eindruck, in einen Tunnel hineinzublicken oder durch ihn hindurchzugleiten. Ihre Aufgabe ist einfach: Lassen Sie den Blick weich und ruhig in der Mitte des Tunnels ruhen, ohne den Ringen hinterherzuschauen.
Die Übung zielt nicht auf aktive Augenbewegungen, sondern auf Entspannung. Der weiche, ruhende Blick auf die Mitte, während sich das Bild am Rand bewegt, wird von vielen Menschen als beruhigend erlebt – ähnlich dem Blick in die Ferne. Die Bewegung in die Tiefe kann helfen, den starren, angespannten Fokus der Bildschirmarbeit loszulassen. Gut kombinieren lässt sich der Tunnel mit einer ruhigen Atemübung oder als Teil einer Abendroutine.
Bitte beachten Sie, dass bewegte Tiefenmuster bei manchen Menschen Schwindel oder Übelkeit auslösen können, ähnlich wie bei Reisekrankheit. Eine Wirkung auf Sehschärfe oder Fehlsichtigkeit hat der Tunnel nicht. Er ist eine visuelle Entspannungsübung für zwischendurch.
So geht’s
- Setzen Sie sich bequem hin und lehnen Sie sich zurück.
- Wählen Sie die Dauer; bei Empfindlichkeit zunächst ohne Vollbild.
- Richten Sie den Blick weich auf die Mitte des Tunnels.
- Lassen Sie die Ringe am Rand vorbeiziehen, ohne ihnen zu folgen.
- Atmen Sie ruhig und lang aus und blinzeln Sie bei der Erinnerung.
- Schließen Sie zum Schluss die Augen und bleiben Sie einen Moment still.
Wobei es hilft
- Fördert einen weichen, entspannten Blick
- Hilft, den starren Bildschirmfokus loszulassen
- Wirkt für viele Menschen beruhigend
- Gut kombinierbar mit Atemübungen
Tipps
- Dimmen Sie die Bildschirmhelligkeit für eine angenehmere Wirkung.
- Kein Starren: Der Blick darf weich und leicht unscharf sein.
- Ein bis zwei Minuten reichen völlig aus.
Achtung: Beenden Sie die Übung sofort bei Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen. Menschen mit Migräne, Gleichgewichtsstörungen oder lichtempfindlicher Epilepsie sollten bewegte Muster meiden oder ärztlich abklären.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich den Ringen folgen?
Nein. Der Blick bleibt ruhig in der Mitte. Die Ringe bewegen sich am Rand vorbei.
Mir wird beim Tunnel schwindelig – ist das normal?
Bewegte Tiefenmuster können bei manchen Menschen Schwindel auslösen. Brechen Sie ab und wählen Sie stattdessen eine ruhige Übung wie Palmieren.
Wann ist die beste Zeit für die Übung?
Nach intensiver Bildschirmarbeit oder am Abend zum Herunterfahren. Danach den Bildschirm am besten beiseitelegen.