Augengymnastik

Alltag & Schutz

Augenpflege im Alltag: Die praktische Checkliste für gesunde Augen

Gesunde Augen sind kein Zufall. Diese Checkliste zeigt, was im Alltag wirklich zählt – von Sonnenschutz über Bildschirmpausen bis zur Vorsorge.

Aktualisiert: 10. Oktober 2026 7 Min. Lesezeit Redaktion

Die meisten Menschen denken erst an ihre Augen, wenn etwas nicht stimmt: Die Schrift im Restaurant wird zu klein, die Augen brennen nach dem Arbeitstag, oder ein Schleier legt sich über das Bild. Dabei lässt sich mit einfachen Gewohnheiten viel für die Augengesundheit tun. Nicht jede Erkrankung ist vermeidbar – Gene und Alter spielen eine große Rolle –, doch Schutz vor Verletzungen, UV-Licht und Infektionen, ein gesunder Lebensstil und regelmäßige Kontrollen senken das Risiko für viele Probleme deutlich oder sorgen dafür, dass sie früh erkannt werden.

Dieser Ratgeber ist bewusst praktisch aufgebaut. Jeder Abschnitt endet mit konkreten Punkten zum Abhaken. Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen; schon zwei oder drei neue Routinen machen einen Unterschied.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schutzbrillen bei Heimwerken, Gartenarbeit und Risikosportarten verhindern die Mehrzahl schwerer Augenverletzungen.
  • Hände waschen, Augen nicht reiben und Kontaktlinsen konsequent pflegen schützt vor Infektionen.
  • Am Bildschirm helfen regelmäßige Pausen, bewusstes Blinzeln und eine gute Arbeitsplatzeinrichtung gegen Augenbeschwerden.
  • Sonnenbrillen mit vollem UV-Schutz (UV400 oder CE-Kennzeichnung) schützen Linse und Netzhaut.
  • Nichtrauchen, Bewegung und eine Ernährung mit viel Gemüse sind die wirksamsten Lebensstilfaktoren.
  • Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind besonders ab 40 und bei Risikofaktoren wie Diabetes wichtig.

1. Schutz vor Verletzungen

Viele Augenverletzungen passieren nicht in Fabrikhallen, sondern zu Hause: beim Heckenschneiden, Bohren, Schleifen, beim Umgang mit Reinigungsmitteln oder beim Öffnen einer Sektflasche. Ein kleiner Splitter, ein zurückschnellender Zweig oder ein Spritzer Backofenreiniger kann das Auge dauerhaft schädigen. Dabei kostet eine einfache Schutzbrille aus dem Baumarkt nur wenige Euro.

  • Bei handwerklichen Arbeiten, Rasenmähen, Trimmern und Heckenschneiden eine Schutzbrille mit Seitenschutz tragen.
  • Reinigungsmittel, Abflussreiniger und Chemikalien nie auf Augenhöhe verwenden; beim Umfüllen Schutzbrille aufsetzen.
  • Sektkorken immer von sich und anderen weg halten und mit einem Tuch abdecken.
  • Silvesterfeuerwerk nur mit Abstand beobachten; Kinder nicht mit Böllern hantieren lassen.
  • Für Ballsportarten wie Squash oder Badminton eine geeignete Sportschutzbrille wählen.

Welche Brille für welche Situation geeignet ist, beschreibt unser Ratgeber Augenschutz bei Arbeit und Sport.

Bei Verätzungen sofort und mindestens 15 Minuten lang mit klarem, lauwarmem Wasser spülen, dabei das Lid offen halten – und dann umgehend in eine Augenklinik. Bei Fremdkörpern, die im Auge stecken, nichts herausziehen, sondern das Auge locker abdecken und ärztliche Hilfe holen.

2. Hygiene: Infektionen vorbeugen

Die Augenoberfläche ist ein guter Schutzwall, doch über Hände, verunreinigte Kosmetik oder Kontaktlinsen gelangen Keime leicht ins Auge. Eine ansteckende Bindehautentzündung verbreitet sich in Familien, Kitas und Büros schnell.

  • Häufig Hände waschen, vor allem vor dem Berühren der Augen, vor dem Einsetzen von Kontaktlinsen und vor dem Tropfen.
  • Augen nicht reiben; bei Juckreiz lieber kühlen oder Tränenersatz verwenden.
  • Eigene Handtücher, Waschlappen und Kopfkissenbezüge nutzen, besonders bei einer Bindehautentzündung.
  • Augen-Make-up nicht teilen, Mascara spätestens nach etwa drei Monaten ersetzen, vor dem Schlafen gründlich abschminken.
  • Lidränder bei Neigung zu Lidrandentzündung täglich reinigen und warme Kompressen nutzen.

Kontaktlinsen: die häufigsten Fehler

Kontaktlinsen sind sicher, wenn sie richtig gehandhabt werden. Die größten Risiken für schwere Hornhautinfektionen sind das Schlafen mit Linsen, die nicht dafür zugelassen sind, und Kontakt mit Leitungswasser. Linsen nie mit Wasser oder Speichel abspülen, nicht beim Duschen oder Schwimmen tragen, Behälter regelmäßig austauschen und Tragezeiten einhalten. Eine ausführliche Liste finden Sie im Beitrag Kontaktlinsenhygiene: 12 Fehler, die Sie vermeiden sollten.

3. Bildschirm und Smartphone

Bildschirme schädigen die Augen nach heutigem Wissen nicht dauerhaft. Sie verursachen aber häufig vorübergehende Beschwerden wie Brennen, Trockenheit, Müdigkeit, verschwommenes Sehen und Kopfschmerzen – zusammengefasst als digitale Augenbelastung. Der Grund: Wir blinzeln seltener, fokussieren stundenlang auf dieselbe Entfernung und sitzen oft ungünstig.

  • 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden in etwa 6 Meter Entfernung schauen.
  • Bildschirmoberkante auf oder knapp unter Augenhöhe, Abstand etwa eine Armlänge (50 bis 70 Zentimeter).
  • Helligkeit an die Umgebung anpassen; Blendung durch Fenster oder Lampen vermeiden.
  • Schrift groß genug einstellen, damit Sie sich nicht vorbeugen müssen.
  • Bewusst blinzeln und bei Bedarf Tränenersatz verwenden.
  • Brille aktuell halten; ab etwa 40 kann eine Arbeitsplatzbrille sinnvoll sein.

Mit dem Bildschirm-Check prüfen Sie Ihren Arbeitsplatz in wenigen Minuten, und der Pausen-Timer erinnert Sie an regelmäßige Augenpausen. Hintergrundwissen bietet der Ratgeber Digitale Augenbelastung.

Blaulichtfilterbrillen werden oft beworben. Nach aktueller Studienlage, unter anderem einer Cochrane-Übersicht aus dem Jahr 2023, verringern sie digitale Augenbelastung nicht nachweisbar. Pausen und gute Ergonomie sind wirksamer.

4. Sonne und UV-Strahlung

Ultraviolette Strahlung trägt langfristig zur Entstehung von grauem Star (Katarakt), Flügelfell (Pterygium) und Tumoren an Lidern und Bindehaut bei. Kurzfristig kann intensive UV-Belastung – etwa auf Schnee, am Wasser oder im Hochgebirge – eine schmerzhafte Entzündung der Hornhaut auslösen, die sogenannte Schneeblindheit.

  • Sonnenbrille mit 100 Prozent UV-Schutz (Kennzeichnung UV400 oder CE nach EN ISO 12312-1) tragen.
  • Größere Gläser und gebogene Fassungen schützen auch vor seitlich einfallendem Licht.
  • Ein Hut oder eine Schirmmütze reduziert die UV-Belastung zusätzlich.
  • Kinderaugen sind besonders durchlässig für UV – auch Kinder brauchen eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.
  • Nie direkt in die Sonne schauen, auch nicht bei einer Sonnenfinsternis ohne zertifizierte Spezialbrille.

Die Tönung allein sagt nichts über den UV-Schutz aus; eine dunkle Brille ohne UV-Filter kann sogar schaden, weil sich die Pupillen erweitern. Mehr im Ratgeber Sonnenbrillen: UV-Schutz, Polarisation und Kategorien.

5. Ernährung und Lebensstil

Kein einzelnes Lebensmittel macht Brillen überflüssig. Eine ausgewogene Ernährung trägt aber zur Gesundheit von Netzhaut und Gefäßen bei. Besonders gut untersucht ist der Zusammenhang mit der altersbedingten Makuladegeneration.

  • Viel grünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl – reich an Lutein und Zeaxanthin.
  • Ein- bis zweimal pro Woche fetter Seefisch für Omega-3-Fettsäuren.
  • Bunte Obst- und Gemüsesorten, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkorn.
  • Nicht rauchen: Rauchen erhöht das Risiko für Makuladegeneration und grauen Star erheblich.
  • Regelmäßige Bewegung, gesundes Körpergewicht, gut eingestellter Blutdruck und Blutzucker.
  • Ausreichend trinken und schlafen.

Nahrungsergänzungsmittel nach der AREDS2-Formel können für Menschen mit mittlerer oder fortgeschrittener Makuladegeneration sinnvoll sein; für Gesunde ist ein vorbeugender Nutzen nicht belegt. Details finden Sie im Ratgeber Ernährung für die Augen.

6. Augenkomfort und Erholung

Augen, die sich wohlfühlen, arbeiten besser. Gegen müde, gereizte Augen helfen einfache Maßnahmen:

  • Raumluft befeuchten, besonders im Winter mit Heizungsluft.
  • Gebläse im Auto und Ventilatoren nicht direkt auf das Gesicht richten.
  • Warme Kompressen am Abend lockern das Sekret der Lidranddrüsen.
  • Kurze Entspannungsübungen wie Palmieren bieten eine angenehme Pause.
  • Sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht anstreben.

Eine ehrliche Anmerkung: Augenübungen können Komfort und Entspannung fördern und bei bestimmten Störungen des beidäugigen Sehens unter fachlicher Anleitung helfen. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit heilen sie nicht.

Augen und Allgemeingesundheit

Die Augen sind eng mit dem übrigen Körper verbunden. Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette und Schilddrüsenerkrankungen können sich an der Netzhaut, den Lidern oder der Augenmuskulatur zeigen. Umgekehrt entdecken Augenärztinnen und Augenärzte bei der Spiegelung des Augenhintergrunds manchmal als Erste Hinweise auf eine Allgemeinerkrankung. Wer also seinen Blutdruck, Blutzucker und seine Cholesterinwerte im Blick behält, tut gleichzeitig etwas für seine Augen.

  • Bei Diabetes: Blutzucker und Langzeitwert (HbA1c) gut einstellen und die jährliche Netzhautkontrolle nicht vergessen.
  • Bei Bluthochdruck: Medikamente regelmäßig einnehmen und den Blutdruck selbst messen.
  • Neue Medikamente: In der Packungsbeilage nach Augennebenwirkungen schauen und Veränderungen des Sehens ärztlich melden.
  • Familiengeschichte kennen: Glaukom, Makuladegeneration oder starke Kurzsichtigkeit bei Eltern oder Geschwistern sollten Sie bei der Untersuchung erwähnen.

Unterwegs und auf Reisen

Lange Flüge, klimatisierte Hotelzimmer, Sonne am Strand und Chlorwasser im Pool belasten die Augen zusätzlich. Packen Sie Tränenersatzmittel, eine Sonnenbrille mit UV-Schutz, Ersatzbrille oder Ersatzlinsen sowie eine Kopie Ihres Brillenpasses ein. Beim Schwimmen schützt eine Schwimmbrille vor Reizungen und – für Kontaktlinsenträger besonders wichtig – vor Keimen im Wasser. Bei Autofahrten in der Dämmerung oder bei Nacht helfen saubere Scheiben, eine aktuelle Brille ohne Kratzer und regelmäßige Pausen gegen Blendung und Ermüdung.

7. Regelmäßige Augenuntersuchungen

Viele ernste Augenerkrankungen wie das Glaukom oder die diabetische Netzhauterkrankung verursachen lange keine Beschwerden. Nur eine Untersuchung kann sie früh erkennen – und früh behandelt lässt sich das Sehen meist erhalten.

PersonengruppeEmpfohlene Kontrolle (Orientierung)
KinderVorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt; augenärztliche Untersuchung bei Auffälligkeiten oder familiärer Belastung, Sehtest vor der Einschulung
Erwachsene ohne Beschwerden unter 40Bei Sehproblemen oder Beschwerden; Sehtest etwa alle zwei Jahre sinnvoll
Ab 40 JahrenAugenärztliche Basisuntersuchung inklusive Glaukom-Früherkennung, danach nach ärztlicher Empfehlung
Ab 60 JahrenEtwa alle ein bis zwei Jahre
DiabetesNetzhautuntersuchung mindestens alle ein bis zwei Jahre, je nach Befund häufiger
Glaukom in der Familie, starke KurzsichtigkeitHäufigere Kontrollen nach ärztlicher Empfehlung

Die genauen Abstände legt Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt fest. Was bei einer Untersuchung passiert, erklärt der Ratgeber Augenuntersuchungen. Zwischendurch können Sie mit dem Online-Sehtest einen ersten Eindruck gewinnen – er ersetzt aber keine professionelle Messung.

Notieren Sie sich nach jeder Untersuchung das Datum und die Empfehlung für den nächsten Termin, am besten direkt im Kalender Ihres Smartphones. Bewahren Sie außerdem Ihren aktuellen Brillenpass und eine Liste Ihrer Medikamente griffbereit auf. So haben Sie bei jedem Arztbesuch alle wichtigen Informationen dabei, und Veränderungen über die Jahre lassen sich leichter nachvollziehen. Auch kleine Veränderungen, etwa dass Sie beim Lesen mehr Licht brauchen oder nachts stärker geblendet werden, sind wertvolle Hinweise für Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Die Checkliste zum Ausdrucken

BereichTäglichRegelmäßig
SchutzSchutzbrille bei RisikotätigkeitenSportschutzbrille prüfen, Ersatz bei Kratzern
HygieneHände waschen, Augen nicht reiben, abschminkenLinsenbehälter monatlich, Mascara alle drei Monate erneuern
Bildschirm20-20-20-Regel, BlinzelnArbeitsplatz und Brillenstärke überprüfen
SonneSonnenbrille draußen, besonders mittagsUV-Kennzeichnung beim Kauf prüfen
ErnährungGemüse, Obst, ausreichend trinkenFisch ein- bis zweimal pro Woche, Rauchstopp
VorsorgeAuf Veränderungen achtenAugenarzttermin nach empfohlenem Intervall

Wann Sie sofort handeln sollten

Die beste Vorsorge nützt wenig, wenn Warnzeichen ignoriert werden. Viele Notfälle am Auge sind zeitkritisch: Schnelles Handeln kann das Sehen retten.

Sofort zur Augenklinik oder Notruf 112 bei: plötzlichem Sehverlust, auch wenn er nur kurz anhält; einem Schatten oder Vorhang im Gesichtsfeld; plötzlich vielen neuen Schwebeteilchen oder Lichtblitzen; starken Augenschmerzen, besonders mit Übelkeit; Verätzungen, Verletzungen oder Fremdkörpern; plötzlichen Doppelbildern; einem roten, schmerzhaften Auge bei Kontaktlinsenträgern. Weitere Hinweise finden Sie im Ratgeber Augennotfälle und Erste Hilfe.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die wichtigste Maßnahme für gesunde Augen?

Es gibt nicht die eine Maßnahme. Besonders wirksam sind Nichtrauchen, UV-Schutz, Schutzbrillen bei Risikotätigkeiten und regelmäßige augenärztliche Kontrollen, vor allem ab 40 Jahren und bei Diabetes.

Schadet Bildschirmarbeit den Augen dauerhaft?

Nach heutigem Wissen nein. Sie kann aber vorübergehende Beschwerden wie Trockenheit, Brennen und Müdigkeit verursachen. Pausen, Blinzeln und eine gute Arbeitsplatzeinrichtung helfen. Bei Kindern ist zusätzlich ausreichend Zeit im Freien wichtig.

Woran erkenne ich eine gute Sonnenbrille?

An der Kennzeichnung UV400 oder 100 Prozent UV-Schutz sowie am CE-Zeichen. Die Tönung sagt nichts über den UV-Schutz aus. Größere, gebogene Gläser schützen zusätzlich vor seitlichem Licht.

Wie oft sollte ich zur Augenärztin oder zum Augenarzt?

Ohne Beschwerden ist ab etwa 40 eine Basisuntersuchung sinnvoll, ab 60 meist alle ein bis zwei Jahre. Bei Diabetes, Glaukom in der Familie oder starker Kurzsichtigkeit sind häufigere Kontrollen nötig.

Helfen Karotten wirklich den Augen?

Karotten liefern Beta-Carotin, aus dem der Körper Vitamin A bildet. Ein echter Mangel führt zu Nachtblindheit, ist in Deutschland aber selten. Bei ausreichender Versorgung verbessern zusätzliche Karotten das Sehen nicht.

Darf ich bei juckenden Augen reiben?

Besser nicht. Reiben überträgt Keime, verstärkt allergische Reaktionen und kann bei häufigem, kräftigem Reiben zur Entstehung eines Keratokonus beitragen. Kühle Kompressen oder Tränenersatz sind die bessere Wahl.

Brauche ich wirklich eine Schutzbrille beim Heimwerken?

Ja. Ein großer Teil der Augenverletzungen passiert bei Haus- und Gartenarbeit. Eine einfache Schutzbrille mit Seitenschutz verhindert die meisten dieser Verletzungen.

Quellen
  • American Academy of Ophthalmology – Tips for Healthy Eyes
  • National Eye Institute – Keep Your Eyes Healthy
  • World Health Organization – World Report on Vision (2019)
  • NHS – Look after your eyes
  • Cochrane Database of Systematic Reviews – Blue-light filtering spectacle lenses for visual performance, sleep, and macular health in adults (2023)
  • AREDS2 Research Group – Lutein + zeaxanthin and omega-3 fatty acids for age-related macular degeneration (JAMA, 2013)

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